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Philippinische Musik

Hey Philipp,

hoffentlich hattet ihr nen guten München- Trip! In den ganzen Jahren bin ich nur einmal vorbeigefahren. Verrückt.

Jedenfalls: Einige Arbeiten von mir.

„Über’s Dach…“ ist das Schlussstück eines Kurzfilms über eine Trennung. Bisschen Paris, bisschen Berlin, viel „Alter“ klingt da drin und üblicherweise auch mal ein Kaffee. Das Stück ist von mir geschrieben, ich habe versucht, es flairig und charakterlich umzusetzen. Der Charakter im Song ist jemand, der seine Jahre nun schon zurückzählt und viele Züge abfahren sehen musste.

Das zweite Stück ist ein Backingtrack für eine Künstlerin. Sie kam mit Gitarrenakkorden und Gesang/Text zu mir. Ich habe das klingende daraus gemacht. An Struktur und Vibe gearbeitet. Streicher und sämtliche musikalischen Dinge abseits des Grundgerüsts habe ich gearbeitet/arrangiert, teilweise dazu geschrieben. Die Sängerin wollte einen Weg in Richtung Deutschpop / Unheilig / Sarah Connor gehen.

„Armor“. Das habe ich mit einer Freundin aus Island geschrieben. Jona Runarsdottir Text, ich Musik. Strikte Ehebetttrennung hier, nää? Rohes Demo, gerade eingespielt. Ich hänge übelst auf Hooks und Popsongs gerne fest. Dieses Stück und noch einige andere hängen in so einem Erwachsenen/Alternative – Genre drin. Das hier ist gitarrenlastig, aber ein kräftiger Song und vielerlei umsetzbar. Ick bin keen Sänger, nuu? Also hört der geneigte Schausteller das perspektivisch, konzeptionell, Autorendemo usw.

„Guilty Minds Unravel“. Ebenso Duoarbeit. Das ist ein mehr beatle-esquer Song und du kannst ma Adele dafür anrufen, ob sie mal rüberkommt zum Trällern. Ein dramatisches Stück über eine endgültig verpasste Chance und es geht hoch her. Ein Deep-Song mit Musiker-Attitüde und ich finde ihn fett- aber nix für seichtes Gewässer.

Ne Tanzmusik aus nem Film. Herr Antrack komponierte.

Das sind so ein paar Sachen, die ich in letzter Zeit machte.

Hier noch zum Schluss, du spielst ja bald immer am Senftenberger See:

Das ist auf dem Balkon der „Brasserie“, einem Italiener direkt dort am Ufer. Kann man gut essen, etwas zu teuer, aber geiler Vibe so auf den Holzplanken am See. Liegt nahe Senftenberg. Ist letztens die Herzensdame mit mir hingereist.

Reingehau’n, nu an de Arbeit, Plastemetz!